Monthly Archives: Februar 2019

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1. Herren – Unverdiente Niederlage in letzter Sekunde

Mit einer Rumpftruppe traten wir in Geesthacht an, eine komplette Mannschaft fiel wegen Krankheit oder Verletzung aus. Die Gastgeber waren also klarer Favorit und kamen mit der Empfehlung eines Auswärtserfolgs in Lauenburg in die Halle.

Trotz ungewohnter Aufstellung harmonierte unsere Abwehr ziemlich gut und hatte die Geesthachter Offensive gut im Griff. Tore fielen eigentlich nur durch individuelle Fehler oder 7 Meter.
Im Angriff allerdings kamen wir nicht richtig aus dem Quark, so dass wir in einem in der ersten Halbzeit schwachen Spiel doch immer knapp im Rückstand lagen. Einige technische Fehler sorgten immer wieder dafür, dass die Gastgeber wieder in Vorhand kamen. Über die Spielstände 4:5 (13. min), 5:8, 10:10 (26.) mussten wir leider mit 10:12 in die Halbzeit gehen.

Taktisch lagen wir mit unserer Marschroute richtig, es galt die Fehler zu minimieren, um das Spiel noch zu drehen. Das gelang uns durch einen 4:0 Lauf von der 36. bis zur 40. Minute, wo wir Ballgewinne nutzten und geduldig auf die Torchance spielten: Von 13:16 zogen wir auf 17:16 an den Geesthachtern vorbei. In der 45. Minute waren wir dann zwei Tore weg 21:19. Danach spielten wir 4 Min in Unterzahl, was die Gastgeber zurück ins Spiel brachte. Das Spiel wogte hin und her, wir legten immer ein Tor vor, worauf dann immer der Ausgleich folgt. Durch unsere sehr knappe Besetzung verließen uns etwas die Kräfte und wir erreichten in den letzten sechs Minuten kein Tor mehr. Wir fighteten in der Abwehr weiter aufopferungsvoll, so dass auch den Gastgebern kein Treffer gelang.

Die letzte Spielminute begann bei 23:23 und Geesthacht durfte 50 Sekunden ohne passives Vorwarnzeichen angreifen, dann erfolgte 8 Sekunden vor Ende der Wurf, den Mats ins Aus lenkte, es gab aber noch einmal Freiwurf. Noch 4 Sekunden waren zu spielen und wir waren kurz unaufmerksam, so dass der letzte Wurf des Spiels mit der Schlusssekunde doch noch in unser Tor traf!
Eine sehr bittere Niederlage, ein Unentschieden wäre mindestens gerecht gewesen!

In Halbzeit zwei waren wir die dominierende Mannschaft, Geesthacht hatte einfach das Glück auf seiner Seite. Wir haben super gekämpft und hoffen, dass wir bei den beiden nächsten schweren Spielen gegen Lauenburg und in Boostedt wieder zwei, drei Spieler mehr auf der Platte haben!

Es waren dabei: Mats im Tor, Jay 6, Robin 6/1, Mäx 4, Persi, Sascha und Tim (je 2), Muschi 1, Mo.

By |2019-02-25T16:00:56+02:0025 Februar 2019|1. Herren|0 Comments

Spielbericht GH Lübeck vs. 1. Damen 16:30 | (5:15)

Ausgangslage:
Für uns stand das Spiel unter keinem guten Stern. Urlaubszeit, Verletzungen und somit nur 2 fitte Rückraumspieler und ein Gesamtkader von 8 Feldspielern und 2 Torhütern. Der gewünschten Spielverlegung hat das Team aus Lübeck nicht zugestimmt, so sind wir mit unserer kleinen Reisegruppe am Samstagabend nach Lübeck gereist.
Unser Motto des Tages: durchhalten!

Spielverlauf:
Wir kamen direkt gut ins Spiel, eine sehr stabile 6:0 Abwehr bescherte uns zu Beginn direkt die Möglichkeit zu einfachen Toren. Die für uns ungewohnte Spielweise mit 2 Kreisläufern im Angriff und ein Spezialistenwechsel in der Abwehr hinderten nichts am Spielfluss. Nach gut 10 Minuten Spielzeit stand es bereits 2:6. Wir waren weiter sehr konzentriert in der Defensive und hatten mit Jenny einen super Rückhalt im Tor. Auch die offensive Abwehr gegen Claudi konnte uns durch flexibles Angriffsspiel nichts anhaben. Wir konnten so Tor um Tor unseren Vorsprung ausweiten und gingen mit einer 10-Tore Führung und einem Spielstand von 5:15 in die Kabine.
Uns war klar: die Gegnerinnen würden das – vor allem nach deren Sieg im Hinspiel – nicht auf sich sitzen lassen und würden hochmotiviert in die zweite Spielhälfte starten. Unser Ziel: da weiter machen, wo wir aufgehört haben.
Gesagt, getan! Wir fingen zwar mehr Gegentore, konnten aber auch im Angriff immer noch einen drauf setzen. Am Ende gewannen wir deutlich und verdient mit 16:30. Die Kiste für das 30. Tor geht an Stella! Nach 60 Minuten auf der Bank kam sie für den letzten 7m aufs Feld und verwandelte souverän.

Ausblick:
Nun heißt es: auskurieren, die müden Beine wecken und nächste Woche fit sein für das Heimspiel gegen die 1. Damen GHG Hahnheide.

Es spielten: Jenny (Tor, 2x 7m, div. Freie), Toni (11/5), Vanessa (5), Annie (4), Claudi (3), Mona (3), Anke (1), Britta (1), Katrin (1), Stella (1)

By |2019-02-25T12:56:22+02:0025 Februar 2019|1. Damen, Startseite|0 Comments

1. Herren – Arbeitssieg gegen Lübecker TS

Gegen die 2. Mannschaft der Lübecker TS gelang uns mit unserem stark dezimierten Kader ein ungefährdeter, aber glanzloser Sieg mit 32:29 (15:11).
 
Sechs verletzte und weitere vier kranke Spieler machten bereits die letzten Trainingseinheiten eher zum Individual- als zum Mannschaftstraining, so gingen selbst am Sonntag einige angeschlagene Spieler auf die Platte.
Da wir auf einigen Positionen improvisieren mussten, gab es das eine oder andere Abstimmungsproblem, in den ersten Minuten kamen wir schwer in Tritt. Bis zur 18. Minute (7:7) verlief das Spiel ausgeglichen, bevor wir mit jetzt etwas veränderter Abwehrtaktik einige Bälle gewannen und unseren Vorsprung bis auf 15:11 zur Halbzeit ausbauten.
 
Eigentlich hätte es genauso weiterlaufen können, aber durch einige Unkonzentriertheiten in der Abwehr und technische Fehler im Angriff bauten wir unsere Gäste wieder auf, die sich natürlich auch für unseren Kantersieg im Hinspiel rehabilitieren wollten. Wir gestatten sogar noch mal den Ausgleich beim 16:16, behielten aber die Ruhe. In Minute 40 hatten wir erneut vier Tore Vorsprung erarbeitet und so lief es bis zum Spielende. Wir legten vor, die gut kämpfenden Lübecker kamen wieder heran. Am Ende können wir, bei schwindender Konzentration, weil wir nur wenig wechseln konnten, mit dem Ergebnis zufrieden sein. Wir haben als Team funktioniert, das war unser Ziel!
Wir hoffen, dass wenigstens die Kranken bald wieder dabei sind.
 
Es waren dabei: Mats und Stange (n.e.) im Tor, Robin 7/2, Mäx und Jay (je 6), Persi 4, Muschi 3, Tim, Benni (je 2), Martin 2/1, Mo, Tobi (n.e.), Sascha (n.e.).
By |2019-02-19T18:37:15+02:0019 Februar 2019|1. Herren|0 Comments

Spielbericht Heimspiel 1. Damen vs. HSG Holsteinische Schweiz 20:26 | (11:14)

Ausgangslage:

Am Sonntag hatten wir die Damen der Holsteinischen Schweiz bei uns in Reinbek zu Gast. Das Hinspiel gegen den Tabellenführer hatten wir, jedenfalls was unsere eigene miserable Leistung anging, noch präsent im Kopf.
Leider mussten wir mit einem relativ kleinen Kader in das gestrige Spiel gehen, da Inga sich leider im Training verletzte und einige Spielerinnen privat verhindert waren. Gute Besserung an dieser Stelle an Inga.

Spielverlauf:

Ziel des Spieltages war es, den Tabellenführer zu ärgern, Spaß zu haben und neue Dinge auszuprobieren. Wir starteten konzentriert in die Partie und konnten durch Fehler der Gegnerin zu ein paar schnellen Ballgewinnen und daraus resultierenden Torerfolgen kommen. Im Angriff spielten wir unsere Spielzüge erstmalig konsequent zu Ende und konnten einige schöne Abschlüsse erzielen. Nach einer 6:3 Führung wurden die Damen der HSG jedoch besser und so ging es mit einem Stand von 11:14 in die Halbzeit. In der zweiten Hälfte ließen leider die Kräfte etwas nach, dennoch gaben wir nicht auf und kämpften weiter. 7 Minuten vor Abpfiff wechselten wir auf eine offensivere Abwehrformation, um unsere Gegner zu überhasteten Abschlüssen und Fehlern zu zwingen und vielleicht doch noch die Chance auf den Sieg zu haben. Leider spielten die Damen der HSG weiter konsequent und gewannen schließlich verdient mit 20:26.

Ausblick:

Das Ergebnis fiel letztlich höher aus, als der Spielverlauf tatsächlich war. Besonders auf unsere Abläufe im Angriff lässt sich weiter aufbauen. Und an unserer 7-Meter-Quote lässt sich bestimmt auch noch was machen ;).
Großes Dankeschön geht erneut speziell an die weibliche C Jugend, die uns wieder lautstark von der Tribüne anfeuerte!

Es spielten: Jenny (1.-30.), Tina (31.-60.), Vanessa (8), Toni (4), Mona (3), Sara (2/1), Sandra (2), Anni (1), Katrin, Britta

By |2019-02-19T07:14:13+02:0019 Februar 2019|Startseite|0 Comments

wJc vs. Tills Löwen 2: Und wöchentlich grüßt das Murmeltier – oder auch: Das Runde muss in’s Eckige! 9:15 (3:5)

Gegen die drei Spitzenteams der Liga in drei Wochen hintereinander spielen zu müssen, kann schon doof sein. Nach der durchwachsenen Leistung der Vorwoche hatten wir uns einiges für diese Woche vorgenommen, das Hinspiel ging zwar deutlich mit 8 Toren an Tills Löwen, chancenlos waren wir aber auch da nicht.

Gleich die erste Situation im Spiel zeigte dann: da war heute eine Spielerin an Bord, die kannten wir vom Hinspiel nicht und die würde uns das Leben schwer machen. So kassierten wir dann auch nach gut einer Minute den ersten 7 m, den Tills Löwen sicher verwandelte. Was dann im Rest der ersten Halbzeit folgte war eine wahre Abwehrschlacht. Merle konnte uns mit 2 Toren in „Folge“ (eins in der 6 Minute, eins in der 10 Minute) in Führung bringen. Unsere Deckung stand wirklich bombig: Alex hatte die vorher genannte Spielerin mit der 5 so toll im Griff, dass der in der ersten Halbzeit lediglich ein 7 m Tor gelang! In der Auszeit kam dann auch die Bemerkung das ist anstrengend und ob das nicht mal jemand anders machen könnte. Aber warum umstellen, wenn es doch super klappt. Konnte Alex sie dann doch mal nicht halten, halfen die anderen immer wieder aus und verhinderten den Torwurf oder Inola hielt. Insgesamt war es toll und bemerkenswert, wie alle die Trainingseinheiten umsetzten, sich gegenseitig Mut machten und immer wieder daran erinnerten: „Denkt ans Dreieck, lauft im Dreieck!“ Wer jetzt mit Handball nix am Hut hat, denkt wahrscheinlich wir, haben Training in der Klapse gemacht, die Kenner unter uns wissen: das waren harte Trainingseinheiten 🙂 Und das hat sich ausgezahlt. Nur 5 Gegentore gegen diese Truppe war schon klasse. Die 3 mageren Törchen auf unserer Habenseite zeigen dann aber mal wieder unser Manko: wir treffen einfach nicht.

Tills Löwen erwischte den besseren Start in Durchgang 2 und gingen in den ersten 10 Minuten über 3:7 auf 5:11 in Führung. Die Nr. 5 hatte die Seite gewechselt und leider verpennte die Bank es, Alex hinterher zu schicken. Dabei sei aber gesagt, dass die andere Abwehrseite sie auch gut im Griff hatte, lediglich 3 Feldtore und 2 7 m gingen am Ende des Spiels auf ihr Konto. Die letzten 15 Minuten in Durchgang 2 gestalteten sich dann wieder ausgeglichen, zumindest was den Torabstand anging. Denn wir verballerten mal wieder einige toll rausgespielte 100 % ige sowie 2 7 m, weil die blöde Kugel bei uns einfach nicht in die Ecken will und lieber Bekanntschaft mit der Torhüterin oder der Wand hinterm Tor macht. So kann man dann leider auch die beste Abwehrschlacht nicht gewinnen. Trotzdem waren sich nach dem Spiel alle einige: auf diese Abwehrleitung können wir stolz sein, wir agieren als Team und wenn die Kugel dann auch irgendwann dazu gehört, dann gewinnen wir auch! Nächste Woche geht es dann zum Tabellenführer nach Todesfelde, vielleicht sind die Tore da ja größer 🙂

Es spielten: Inola (1 7m gehalten, diverse frei vorm Tor), Merle (6), Alex (1/1). Ricarda, Lilly (je 1) sowie Mia, Asli, Vici, Hannah, Chiara

By |2019-02-11T18:41:40+02:0011 Februar 2019|C Jugend weiblich, Startseite|0 Comments

Spielbericht 1. Damen zum Auswärtssieg gegen die HSG Ostsee N/G 1. Damen 18:19 | (10:6)

Ausgangssituation:
Nach dem guten wenn auch verlorenen Spiel der Vorwoche, wollten wir an die Leistung anknüpfen und zeigen, dass wir erneut in der Lage sind, viele Tore zu werfen.
Die Damen von der Ostsee hatten wir erst 2 Wochen zuvor aufgrund einer Spielverlegung im Herbst bei uns zu Gast, so dass wir uns noch gut an das Team erinnern konnten und wieder die 2 Punkte sichern wollten.

Spielverlauf:
Es kam dann nicht so wie geplant… Das Spiel startete sehr schleppend auf beiden Seiten, es fielen wenig Tore – vor allem wir erzielten erst in der 10. Minute das erste Tor. Dass der Gastgeber bis dahin auch nur zwei Mal einnetzen konnte, rettete uns ein wenig. Leider hatten wir einen rabenschwarzen Tag in unserem Angriffsspiel erwischt. Der Ball war zu rund, das Tor zu klein, das Aus zu nah. Technische Fehler häuften sich, freie Würfe wurden nicht im Tor untergebracht, im Gegenzug schaffte es der ebenso sehr einfallslose Angriff der Grömitzer Damen immerhin regelmäßig, uns zu doofen Abwehraktionen zu verleiten, die zu einem 7m gegen uns führten. So gingen wir mit einem 10:6 Rückstand in die Pause.
Sascha konnte die hängenden Köpfe wieder leicht nach oben ziehen und wir starteten direkt mit 2 zügigen Toren in die zweite Spielhälfte. Auch wenn sich die technischen Fehler und Fehlwürfe nicht großartig änderten, hatten wir vor allem in der Abwehr eine andere Körpersprache und konnten mit unserer sehr offensiven Deckung die Gegnerinnen zu mehr Fehlern zwingen. Einige Zeitstrafen in der zweiten Halbzeit änderten nichts an unserer aggressiven Abwehr und so kämpften wir uns Tor um Tor heran. In der 57. Minute hatten wir dann endlich den Ausgleich erzielt und wir hielten es durch, bis zum Abpfiff kein Tor mehr zu kassieren und dafür nach 59 Minuten die erste Führung zu schaffen. Diese retteten wir dann über die Zeit und gingen als strahlende Sieger vom Platz.
Wir danken ganz herzlich den 4 Mädels aus unserer weiblichen C-Jugend, die nach ihrem Heimspiel mit Trainerin Kathrin die Reise nach Grömitz auf sich genommen haben und uns in der 2. Halbzeit lautstark unterstützten. DANKE Mädels!

Ausblick:
Nächste Woche geht es zu Hause um 16 Uhr gegen die HSG Holsteinische Schweiz. Bereits um 14 Uhr spielt die 2. Damen gegen den TSV Bargteheide.
Kommt vorbei und feuert uns an!

Es spielten: Stella (Tor, 1.-30.), Tina (Tor, 31.-60), Inga (6/1), Claudi (4), Vanessa (3), Sara (2), Toni (2), Mona (1), Annie (1), Anke, Britta, Sandra, Jenny (n.e.)

By |2019-02-11T11:25:35+02:0011 Februar 2019|1. Damen, Startseite|0 Comments

2. Herren erkämpft Punkt gegen Tills Löwen

Im zweiten Spiel der Hinrunde hatten wir die 3. Mannschaft der HSG Tills Löwen zu Gast. Im Hinspiel waren wir in der Stadtwerke Arena in Mölln bös unter die Räder gekommen, so dass Wiedergutmachung angesagt war. Mit dem Schwung aus dem deutlichen Auswärtssieg in Schwarzenbek in der Vorwoche starteten wir gut in die Partie. Immer wieder gelang es, aus einem druckvollen und variablen Angriffsspiel zu Chancen zu kommen, lediglich deren Verwertung war bis hierhin nicht optimal. So gestaltete sich ein ausgeglichenes Spiel, bei dem die Führung immer wieder wechselte. Über 5:5 und 10:10 ging es mit einem Stand von 12:12 in die Pause. Auch nach der Pause gelang es keiner Mannschaft sich entscheidend abzusetzen. Die Gäste legten immer wieder vor, wir nach. Richtig spannend wurde es zum Ende. Die letzten 2 Minuten waren durch zahlreiche Ballverluste auf beiden Seiten geprägt. 25 Sekunden vor Schluss gelangten wir noch einmal in Ballbesitz, die Zeit reichte aber leider nicht mehr, um den Siegtreffer zu markieren. Insgesamt ein mehr als verdienter Punktgewinn, der uns weiter Luft im Abstiegskampf verschafft.
Die Tore: Jan 10 (6), Jonas 4, Nick 4, Richard 3, Steffen 3, Marcy 1

By |2019-02-11T08:45:13+02:0011 Februar 2019|Startseite|0 Comments

1. Herren – Bei Nahe 73 Tore…

…hätte es in unserem Auswärtsspiel im Segeberger Land geben können. Aber leider war die Spielzeit eine Sekunde bevor unser letzter Ball des Spiels nach einem Gegenstoß die Linie überquerte zu Ende. Das Tor zählte nicht mehr und so blieb beim 36:36 ein unnötiger Punktverlust stehen.

Unter schwierigen Vorzeichen traten wir unser Auswärtsspiel beim SC Nahe 08 an. Neben vier Verletzten hatten sich auch noch mehrere Spieler krankgemeldet, so dass eine sehr überschaubare Gruppe ins Spiel ging.

Der Angriff funktionierte eigentlich über sechzig Minuten, mit viel Tempo führten wir unser Spiel und mit 36 Toren sollte man auswärts eigentlich gewonnen haben. Leider bewiesen wir das Gegenteil und bekamen nie den richtigen Zugriff auf die Angreifer der Gastgeber. Trotzdem lagen wir in der ersten Halbzeit meist mit ein bis zwei Bällen in Front und bei 18:16 gingen wir mit einer Führung in die Pause.

Das Vorhaben, in Durchgang zwei eine bessere Abwehr zu stellen, konnten wir nicht erfolgreich umsetzen. Löchrig wie ein Leerdamer luden wir unsere Gastgeber zum Tore werfen ein. Trotzdem hielten wir unsere zwei Tore Vorsprung bis zur 50. Minute, in der die Naher dann in Überzahl zwei Strafwürfe zugesprochen bekamen und dadurch zum ersten Mal in Führung gehen konnten.
Da unser Angriff aber weiter gute Chancen kreierte, konnten wir immer wieder ausgleichen. 40 Sekunden vor dem Ende bei 35:36 nahmen wir die Auszeit und besprachen, was wir spielen wollten. Der Ausgleich gelang, nun zogen die Gastgeber 15 Sekunden vor Schluss die Karte.

Nach dem Anwurf gab uns dann einen Fehlpass und bei 59:51 Minuten noch einmal den Ballbesitz, wir brachten den Ball in den Gegenstoß, aber unser letztes Tor überquerte eine Sekunde nach Ablauf der Spielzeit die Linie. So blieb es bei 72 Toren in einem Spiel ohne Abwehrreihen. Nach dem Spielverlauf sicher ein verlorener Punkt für uns. Abwehr können wir sicher besser…

Es waren dabei: Mats im Tor, Paule (n.e.), Martin 10/6, Persi 7, Malte, Jay (je 5), Tobi 4, Mäx 3, Tim 2, Muschi, Schnoddi, Mo (n.e.)

By |2019-02-04T22:44:26+02:005 Februar 2019|1. Herren|0 Comments

2. Herren holt wichtige Punkte gegen den Abstieg

Befreiungsschlag für die 2. Herren. Im mit Spannung erwarteten Kellerduell konnten wir uns souverän mit 27:15 bei der 2. Mannschaft des TSV Schwarzenbek durchsetzen. Die deutliche Testspielniederlage in der Vorbereitung auf das für uns richtungsweisende Spiel in Schwarzenbek hatte noch einmal unsere Sinne geschärft. Folglich gingen wir voll konzentriert ins Spiel und konnten von Beginn an spielerische Akzente setzen. Immer wieder gelang es, unseren Rechtsaußen durch druckvolles Positionsspiel in Szene zu setzen. Am Ende konnte sich Gruni über 10 Treffer freuen. Mitte der ersten Halbzeit stellten die Gastgeber ihre Abwehr um, markierten die Außen enger, so dass sich Freiräume im Rückraum und am Kreis ergaben. Auch das Comeback von Gerdo, der dieses Mal am Kreis aufgeboten wurde, war von Erfolg gekrönt, am Ende standen 4 Tore zu Buche. Über 5:3 konnten wir uns auf 11:7 absetzen, beim Stand von 14:8 wurden die Seiten gewechselt.

Der Start in die 2. Halbzeit geriet etwas chaotisch. Die Schwarzenbeker Manndeckung gegen 2 unserer Rückraumspieler zeigte Wirkung und im Angriff lief zunächst nicht viel zusammen. Insbesondere in dieser Phase konnten wir uns auf unsere Abwehr um den starken Abwehrchef Marcy und einen souveränen Schipp im Tor verlassen. Schwarzenbek schaffte es nicht zu verkürzen, im Gegenteil. Uns gelang es nach kurzer “Eingewöhnung” nun, uns Tor um Tor abzusetzen und das Spiel am Ende souverän für uns zu entscheiden.
Die Tore: Gruni 10, Jonas, Gerdo je 4, Mathilda 3, Alex 2, Nici, Dustin, Jan, Steffen je 1

By |2019-02-04T21:45:30+02:004 Februar 2019|Startseite|0 Comments

C-Jgd. Weiblich vs. SC Nahe 08: das hatten wir uns anders gedacht – oder auch: Spiele, die man besser sofort abhakt! 18:28 (5:13)

Nach dem erfolgreichen Spiel in Geesthacht waren wir optimistisch, dass wir gegen Nahe -Tabellenzweiter- eine echte Chance auf die nächste Revanche hätten. Dass es sehr schwer werden würde, war allen klar, aber zumindest die Trainer und das Umfeld glaubte an die Mädels.

Nahe erwischt den besseren Start und lag nach 2 ½ Minuten mit 2:0 in Führung. Wir ließen uns dadurch aber erstmal nicht aus dem Konzept bringen und spielten ganz ordentlich, vergaben aber leider wieder mal zu viele Möglichkeiten. Nach 7 Minuten kassierten wir die erste Zeitstrafe, was aber nicht weiter schlimm war, Nahe verbuchte in der Zeit nur einen Treffer. Und dann passierte laut Spielbericht mal schlappe 8 Minuten gar nichts….. das heißt übersetzt: wir standen hinten ordentlich in der Deckung, hatten die 1:1 starken Rückraum-Mädels gut im Griff und konnten auch die Pässe an den Kreis gut verhindern …..oder Inola hielt! Dumm war nur, dass auch wir vorne nichts unterbringen konnten….. schöne Lücken wurden rausgespielt aber die Verwertung ließ leider einiges zu wünschen übrig. Dass das Tor 4 Ecken hat, reden wir immer wieder im Training, aber wie Teenies halt so sind, erstmal wird das Gegenteil behauptet und dann müssen die das erstmal selber ausprobieren. So wurde also ein ums andere Mal der Ball direkt auf die Torhüterin gepfeffert und die löste sich leider nicht in Luft auf.

Nach ca 15 Minuten machte dann unsere Deckung etwas schlapp, der Rückraum ließ sich viel zu weit rausziehen und arbeitet überhaupt nicht mehr im Verbund, so dass Nahe dann “endlich” ihre 1:1 Stärke ausspielen konnte und uns ein Ding nach dem anderen einschenkte. So ging es dann mit einem doch deutlichen 8 Tore Rückstand in die Kabine.

Beim Handball ist ja bekanntlich nichts unmöglich, also versuchten wir die Mädels in der Kabine aufzubauen um wenigstens Schadensbegrenzung zu betreiben und vor allem in der 2. Halbzeit zu zeigen, dass wir auch gegen Mannschaften wie Nahe mithalten können. Leider wurde die Deckung auch in der 2. Hälfte nicht wirklich besser, häufig waren wir einen Schritt zu spät oder zu langsam und irgendwann ging der Bank dann auch die Ideen aus, Ratlosigkeit herrschte: egal wer auf der Platte stand, es lief bei keiner rund. So kam es dann in Durchgang zwei zu 15 Gegentreffern, lobenswert war aber, dass unsere Ausbeute in der 2. Hälfte deutlich besser war und wir immer hin auch zu 13 Treffern kamen. Sehr schade, da war deutlich mehr drin, aber es gibt Tage, da klappt einfach gar nichts!

Allerdings eine erwähnenswerte Szene gab es auf jeden Fall in Halbzeit 1 dann doch: Hannah machte in dieser Saison ihr erstes Punktspiel und war kaum 10 Sekunden auf der Platte, als sie sehr hübsch einfach ihre Gegenspielerin stehen ließ und die Lücke zwischen 1 und 2 nutzte, um die Pille oben im Winkel zu versenkten! Wir freuen uns alle, dass Du uns jetzt endlich auch wieder bei den Spielen unterstützt 🙂

Es spielten: Inola im Tor, Merle (6/1), Alex (6), Asli und Hannah (je 2), Vici und Pau (je1) Lilly (1/1) sowie Chiara, Mia und Ricarda.

By |2019-02-05T12:38:11+02:004 Februar 2019|C Jugend weiblich, Startseite|0 Comments