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Die bisherige Rückrunde…

Bevor wir unser letztes Punktspiel in Schwarzenbek austragen durften (siehe letzten Bericht) absolvierte die zweiten Damen der SG Glinde/ Reinbek bereits mehrere Spiele in diesem Jahr.

 

Wir starteten Anfang Februar mit einem Spiel gegen die Mädels der GHG Hahnheide. Gestärkt aus der Winterpause und voll motiviert durch die gelaufene Handball WM, wollten wir endlich Punkte sammeln, zumal wir mit 13 Leuten eine volle Bank aufweisen konnten. Doch dieses Spiel lief alles andere als rund. In der ersten Halbzeit war unser Angriff sehr schleppend. Wir spielten uns zwar hübsch den Ball zu, ohne aber wirklich Druck aufs Tor auszuüben. Im Angriff arbeiteten wir gut zusammen. So zeigte sich in der 15. Spielminute erst ein Spielstand von 3:2 für die GHG. Thomas nahm die Auszeit, um uns endlich wieder torgefährlich zu machen. Doch wir schliefen vorne weiter, sodass sich unsere Gegner weiter absetzen konnten. Mit einem Halbzeitstand von 8:4 gingen wir in die Pause. Diese sollte sich sehr langziehen, denn mit dem Schlusspfiff knickte unsere Kreisläuferin Shadi um, sodass der Krankenwagen gerufen werden musste. Sie fällt bis zum Ende der Saison wohl aus. Gute Besserung an dieser Stelle!

Als endlich die zweite Halbzeit startete, lief es nicht merklich besser. Unsere Gegner, die zahlenmäßig unterlegen waren, kämpften auch mit kleineren Verletzungen zwischendurch, sodass gar kein Spielfluss mehr zustande kam. Erst mit der 40. Spielminute wachten wir auf und machten endlich den Druck aufs Tor, der uns im Training sonst gelang. Wir belohnten uns mit 4 Toren in Folge zum 11 zu 10. In den letzten Minuten holten beide Mannschaften immer wieder Tore. Letzten Endes blieb uns aber ein Treffer zu wenig auf der Anzeigentafel, Endstand 15:14 für die Mädels der GHG.

Ziel für die nächsten Spiele ist es, früher aufzuwachen und zeigen, was wir doch eigentlich können.

 

 

In der Folgewoche spielten wir in Bad Oldesloe bei einem uns bekanntem Gegner. Wir wollten unser Vorhaben umsetzen. Endlich 2 Punkte holen, schließlich können wir Handball spielen! Wir haben eine starke Abwehr und torwurfkräftige Mädels! Doch dieses Spiel ähnelte dem vorherigen so sehr, dass lediglich die ausgebliebenen Verletzungen den Unterschied postulierten. Auch hier wachten wir viel zu spät in der zweiten Halbzeit auf, holten Tore auf und es reichte wieder nicht zu einem Sieg. Mit 15:14 gewannen auch hier unsere Gegner.

Nun gilt es den eigenen Frust herunter zu schlucken und nicht den Kopf in den Sand zu stecken.

 

 

Unsere nächsten Gegner stehen ganz oben an der Tabelle. Uns war klar, dass ein Sieg schwer werden würde gegen die motivierte Truppe aus Bargteheide. Sie kamen mit einem großen Kader zu uns in die Uwe-Plog-Halle. Die Trainerin von ihnen sah sich in der Vergangenheit mehrere Spiele von uns an, sodass sie unsere Angriffe kannte und ihre Mädels darauf einschwor. Von der Bank aus stellte sie die Spielerinnen in die richtigen Positionen. Wir waren gezwungen zu denken. Doch mit unserer starken Abwehr kamen auch ihre Mädels nur schwer zurecht. Angriffe wurden von uns unterbunden. Wir wollten sie nicht ins Laufen bringen, denn das war ihre Stärke. Wir ärgerten sie so sehr, dass sie gezwungen waren, früh eine Auszeit zu nehmen, nachdem es 1:1 nach 12 Spielminuten stand. Die Auszeit brachte nur bedingt etwas. Nach 20 Minuten stand es für die sonst treffsicheren Bargteheiderinnen nur 2:3.
Dann schlichen sich Unkonzentriertheiten bei uns ein, bei denen wir den Ball vorne leichtfertig vergaben. So kamen unsere Gegner in ihr gewohntes Laufspiel. Auch unsere Zuordnung in der Deckung stimmte nicht, sodass vom Gegner leichte Treffer erzielt wurden. Mit einem 3:8 gingen wir in die Pause. Die motivierenden Worte, die Thomas zur Halbzeitpause fand, zeigten seine Wirkung. Wir gingen konsequenter auf die Abwehr drauf und erzielten unsere Tore. Doch die Kraftanstrengung aus der Deckungsarbeit machten sich auch vorne bemerkbar. Sobald wir den Ball verloren, bestraften die Gegnerinnen uns mit einem Gegentor. Am Ende sprach das Ergebnis eindeutig für die Bargteheiderinnen 9:20.

Nun heißt es Wunden lecken und bereits drei Tage später zum nächsten Spiel nach Mölln aufbrechen.

 

 

Mittwochabend ging es zu einem Nachholspiel nach Mölln gegen die Tills Löwen. Wir bekamen Verstärkung von Katrin, die nach einer Verletzung wieder langsam ins Spiel finden wollte. Im Training zeigte sich ihre Erfahrung und bereicherte unser Spiel im Angriff. Doch bereits beim Treffen vor Spielbeginn fehlte uns die nötige Motivation. Alle gähnten. Alle verlorenen Spiele stecken beharrlich in unseren Köpfen. Auch die von Tessas Mama mitgebrachten Schokolade (Danke schön!!! 😊 ) änderte daran leider nichts. Lustlos startete das Spiel. Vorne daddelten wir ohne Druck rum und hinten packten wir nicht konsequent zu. Dennoch waren auch unsere Gegnerinnen nicht so treffsicher und Yvonne konnte einiges halten. In der 24. Minute erzielten wir unseren Anschlusstreffer zum 5:4. Dann fingen wir in der Abwehr komplett an zu schlafen und zur Halbzeit setzten sich die Möllner mit 4 Toren Vorsprung ab.

Nach dem verdienten Anpfiff in der Halbzeit zeigte sich leider kein Umdenken unsererseits. Es schien, als hätten wir bereits aufgegeben. Vier Überzahlspielsituationen haben wir nicht genutzt. Hier und da erzielten die Gegner ein Tor. Doch auch da passierte nach 40 Minuten gar nichts mehr. Bereits hier stand das Endergebnis fest: 14:8, wieder einmal für die anderen.

Uns frustriert zunehmend die harte Arbeit, die wir beim Training mit Hilfe von Thomas im Spiel einfach nicht umzusetzen wissen. Es scheint, als würde jeder die Verantwortung abzugeben, anstatt selber Tore werfen zu wollen. Wir sind zwar ein starkes Team mit einem großen Zusammenhalt, aber wenn keiner sich effektiv hervortut, ändert sich auch nichts an den Anzeigetafeln. Also: Kopf hoch, Trikot richten und mit Elan und dem Willen zum Gewinnen beim nächsten Spiel gemeinsam auflaufen!

By |2019-03-06T18:42:45+01:006 März 2019|2. Damen|0 Comments

Nachtrag: Spielbericht zur Doppelbegegnung vs. SC Union Oldesloe

Nachtrag: Spielbericht zur Doppelbegegnung vs. SC Union Oldesloe

Am 17.11.2018 und am 09.12.2018 trafen wir gleich zwei Mal in Folge auf unsere Gegnerinnen von der SCU Oldesloe.

Die erste Begegnung in auswärtiger Halle stand von Beginn an unter keinem guten Stern, da wir netto mit gerade einmal einer Auswechselspielerin anreisen mussten.
Die Deckung stand gewohnt sicher…wenn sie denn stand. Durch viele im eigenen Angriff verursachte dumme Ballverluste gelang es den Gastgeberinnen immer wieder uns mit einer mäßig schnellen 2. Welle zu überlaufen. Die Ballverluste resultierten mal wieder über den oftmals nicht vorhandenen Willen selber den Torerfolg zu suchen, sondern mit der letzten entscheidenden Aktion die Verantwortung an andere abzugeben. Kann man machen, bringt aber nichts Zählbares auf die Anzeigetafel  und zerstört die zuvor sehr gute spielerische Leistung, die sich durch unsere hervorragend  herausgespielten Abläufe auszeichnete. Leider wurden somit die dadurch herausgespielten 3-Meter-Lücken in der gegnerischen Deckung so gut wie gar nicht genutzt.
Entsprechend stand es zum Spielende verdient  18:9 (11:5) und die Punkte blieben, leider mal wieder völlig unnötig, bei den Gastgebern.
Die einzige, die mit einem blauen Auge davonkam war unsere Torhüterin Meike. Allerdings im wortwörtlichen Sinne, nachdem sie eine Viertelstunde vor Spielende einen aus Nahdistanz geworfenen Ball trotz des hoffnungslosen Spielstandes aufopferungsvoll mit dem Gesicht parierte.

Torschützen: Leo 5, Ann Kris 2, Kathi 2

 

Nach zweiwöchiger Spielpause trafen wir am 09.12.2018 direkt wieder auf die Damen der SC Union Oldesloe. Diesmal allerdings auf heimischem Geläuf in Glinde und die Marschrichtung war ganz klar: es müssen endlich zwei Punkte her!

Beide Mannschaften traten mit voller Kapelle an und alle waren hochmotiviert die beiden Punkte am Ende mitzunehmen.
Das Spiel begann sehr zäh, da beide Mannschaften eine solide Deckungsarbeit präsentierten, wo es kaum ein Durchkommen gab. Aber im Gegensatz zum letzten Spiel versuchten wir es wenigstens, auch wenn die Lücken diesmal nicht allzu groß waren. Entsprechend konnten wir uns mit dem ein oder anderen direkten Torerfolg belohnen, aber der Wille den Weg zum Tor zu suchen wurde hauptsächlich durch insgesamt sechs 7-Meter-Strafen für uns belohnt,  von denen wir vier direkt und einen im Nachwurf verwandeln konnte.
Insgesamt war es eine gute Mannschaftsleistung. Ausschlaggebender Faktor, dass wir am Ende zwei Punkte auf unserem Haben-Konto verzeichnen konnten, war allerdings unser Küken Leo, die mit ihren fünf eigen-initiierten Tempogegenstößen und vier weiteren Toren aus dem Rückraum maßgeblich zum Endstand von 16:12 (8:4) beigetragen hat.
Auf diese Leistung lässt sich aufbauen, aber die Torschützen müssen sich innerhalb der Mannschaft besser verteilen, so dass wir zukünftig sicher und dauerhaft Erfolge verzeichnen können.

Torschützen: Leo 9, Ann Kris 4/3, Shadi 2/1, Kiki 1

 

Eure 2. Damen

By |2018-12-19T07:03:29+01:0019 Dezember 2018|2. Damen|0 Comments