Am Samstag zur Mittagszeit ging es für uns zum ersten Spiel der Rückrunde in die neue Amtsarena nach Sandesneben. Das Hinspiel hatten wir knapp mit einem Tor gewonnen, bei dem wir aber mit sehr knappen Kader, ohne Torwart und mal gerade 2 Wochen Vorbereitung nach den Ferien antreten mussten. Um so mehr Chancen rechneten wir uns für das Rückspiel aus, so hatten wir doch in den letzten 4 spielfreien Wochen fleißig trainiert und konnten gerade unsere Youngsters besser in das Spiel einbinden. Vor allem an deren Spiel- und Wurftechnik haben wir ordentlich gearbeitet.

Leider mussten wir dann aber doch wieder mal auf viele Spielerinnen verzichten, Familienfeier, Konfi-Unterricht und dann auch noch krankheitsbedingte Ausfälle führten dazu, dass wir Freitag also mal gerade 7 Mädels auf dem Papier hatten. Vielen Dank an Asli, die am Samstag Morgen dann doch noch kurzfristig zusagte und mitkam, obwohl sie die ganze Woche flachlag!

Das Spiel startete genauso wie das Wetter, regnerisch trüb….. Wir schafften es leider nicht unser deutlich verbessertes Tempospiel auf die Platte zu bringen oder auch die großen Abwehrlücken im Spiel 1 gegen 1 richtig zu nutzen. Pau, die nach fast einem Jahr Verletzungspause so langsam wieder in Fahrt kommt, hatte noch etwas viel Respekt vor ihrer manchmal doch recht kompakten Abwehrspielerin und konnte ihre tollen Trainingsleistungen nur teilweise im Spiel umsetzen. In der Deckung machten uns eigentlich nur 2 Mädels von Sandesneben das Leben schwer, wir waren aber nicht clever genug, deren Doppelpassspiel zu unterbinden oder auch die Rückraumwürfe entscheidend zu stören. So kam es, dass wir in der gesamten ersten Halbzeit immer einem 1 Tore-Vorsprung hinterherliefen und dann mit einem 10:8 für die Heimmannschaft in die Kabine gingen.

Die aufbauenden Worte und Ansagen konnten wir dann zu Anfang der 2. Halbzeit gut umsetzen und gingen nach 4 Toren in Folge dann endlich mit 2 Toren in Führung. Eins dieser Tore ging auf Mias Konto, deren Freude über ihr erstes Tor deutlich im Gesicht zu sehen war und auch auf der Bank freuten wir uns riesig. Wir dachten, jetzt ist der Bann gebrochen und wir könnten endlich unser Spiel aufziehen, aber falsch gedacht. Leider sind wir noch nicht in der Lage, unser eigenes Spiel sicher und souverän aufzuziehen und lassen uns zu oft durch verbale Unsportlichkeiten der Gegner oder deren Zuschauer aus dem Konzept bringen oder hadern zu lange damit, wenn ein Schiri mal etwas nicht sieht. Die Schlußphase war mehr als hektisch, Merle traf 1,5 Minuten vor Ende zum Führungstreffer, leider waren wir dann nicht clever genug, die Ballverluste von Sandesneben gewinnbringend zu nutzen und mussten dann 58 Sekunden vor Abpfiff den Ausgleich zum 21:21 hinnehmen.

Es spielten: Inola (Tor), Merle 9 (8/1), Alex 7, Pau 2, Asli, Chiara, Mia je 1 und Ricarda.