Das Spiel haben wir in der Abwehr verloren. So könnte man grob die Partie am vergangenen Sonntag in Schwarzenbek beschreiben.

Ausgangslage
Aufgrund von Urlauben sind wir mit gerade 7 Feldspielern angereist und einer Torhüterin, die eigentlich schon längst die Handballschuhe an den Nagel gehangen hatten. Ein Glück, dass Chrischo uns trotzdem im Tor ausgeholfen hat. Danke schön! Unsere Gegner, die Schwarzenbekerinnen, konnte mit 13 Spielerinnen inklusive Torwartes eine volle Bank aufweisen. Es galt also unsere Kräfte durch ein ruhiges Angriffsspiel zu schonen und dennoch in der Abwehr wach zu sein.

Das Spiel startete mit wenig Elan und nur durch Carinas Einsatz gelangten wir am Anfang zu Torerfolgen. Weniger erfreulich sah es in der Deckung aus. Es schien, als wären wir noch überhaupt nicht wach. Absprachen stimmten nicht oder wurden gar nicht erst getätigt. Der Gegner konnte ohne große Mühen frei auf unser Tor werfen, zumeist mit Erfolg. Besonders die Rückraumspielerin und den Kreis hatten wir nicht im Griff. Chrischo hatte zwar schon einen guten Riecher, wohin die Bälle gingen, jedoch waren einige so präzise ausgeführt, dass sie für unsere Torhüterin unhaltbar waren. Ganz klares Problem der Abwehr. Zwar hatten wir in diesem Spiel nur wenig Fehlwürfe, trotzdem fehlte uns der Zug zum Tor, um auch Erfolge erzielen zu können. So gingen wir mit 5 Toren Rückstand in die Halbzeitpause.

Die Ansage war deutlich: Mehr Bewegung und Absprachen in der Abwehr sollten das Spiel den Gegnerinnen in der zweiten Halbzeit erschweren.

Unser Vorteil ist, dass wir trotz eines Rückstandes den Kopf nicht in den Sand stecken. Und so wurde unsere Abwehr in der zweiten Halbzeit lebendig. Sobald die Schwarzenbekerinnen berührt wurden, hatten sie nur noch wenig Ballkontrolle und Crischo gute Chancen das Tor leer zu halten. Doch machte sich bemerkbar, dass wir nur einen Auswechselspieler hatten. Die Kraft ließ spürbar nach, sodass vorne mehr Fehlwürfe passierten und hinten nicht bis zur letzten Konsequenz der Ball festgemacht wurde. Endstand 26:14.
Ein für die Schwarzenbekerinnen durchaus verdienter Sieg. Mit ein wenig mehr Elan in unseren Deckungsreihen hätte die Tordifferenz allerdings deutlich geringer ausfallen können.

Auch wenn wir keinen Sieg erzielen konnten, so stimmte in der zweiten Halbzeit die Einstellung. Auch die wenigen Fehler und Fehlwürfe sind zu erwähnen, ebenso funktionieren alle Spielzüge wunderbar.
Apropos: zwei unserer Spielzüge haben wir auch bei unseren HSG 404 2 wiedergefunden. Schade, dass wir nicht schneller interveniert haben.

Es spielten: Crischo (Tor, div. Freie), Carina (3), Jose (3/4), Leo (3), Ann-Kris (2), Schmuddi (2), Melli (1), Pia