Die weibliche E-Jugend der SG Glinde-Reinbek füllt und füllt sich. Wir starteten im Mai 2019 mit 12 aktiven Spielerinnen. Jetzt haben wir 16 aktive Spielerinnen und 4 “Mittrainierer”, welche eigentlich noch ein Jahr zu Jung sind. Woche für Woche treffen wir uns dienstags und mittwochs zum gemeinsamen Training. Unser Trainerteam (Joachim und Michael) leitet mit viel Geduld die Trainingseinheiten und treu dem Grundsatz, dass der Spaß im Vordergrund steht, macht es den 9 und 10jährigen Mädels auch viel Spaß. Das Maskottchen (ein großer Stoffhippo) wurde dann auch als „JoMi“ getauft.

Wichtig in diesem Alter ist es auch, dass die Eltern mit an einem Strang ziehen. Die Elternschaft unterstützt uns bei den Heimspielen mit Kuchenspenden und Verkaufsdiensten und bei Auswärtsspielen als Fahrer für die Mädels. Untereinander herrscht ein tolles „Wir-Gefühl“  und ihre Zufriedenheit mit dem Trainerteam wird immer wieder verbal zum Ausdruck gebracht.

Die Mannschaft spielte in einer sogenannten Vorrunde gegen andere Mannschaften aus dem Kreis Lauenburg/Stormarn. Hier wurde der dritte Platz belegt und damit die Qualifikation für die Kreisliga erreicht. In der Kreisliga wird der Kreismeister ausgespielt. In den ersten drei Spielen trafen wir zweimal auf die DHG Sandesneben und einmal auf die HSG 404 (Zusammenbund der Handballer aus Hahnheide und Schwarzenbek).

Dass erste Spiel gegen die DHG Sandesneben entschieden wir mit 25 zu 10 Punkten (Ergebnis 20 zu 16 Tore) für uns. Hierzu sei gesagt, dass die Anzahl der  Torschützen einer Mannschaften zu den erzielten Toren hinzuaddiert werden. Dieses dient dem Mannschaftsgeist und soll das individuelle Spielen erlernen. Früher kam es zu häufig vor, dass Mannschaften ein oder zwei talentierte Spieler hatten, die dann alle Tore warfen, aber ihre Mitspieler blieben auf der Strecke.

Bei dem Spiel in Sandesneben hatten wir 5 Torschützen (Karla (3), Hannah (1), Lina (2), Linnea (5) und Miley (9)) und Sandesneben 4 Torschützen. Außerdem hatten wir mit Tamia, Ida, Jonna, Tessa, Fiene, Kim, Lea und Zoe ganz toll kämpfende Mädels, welche durch ihr Abwehrverhalten auffielen und den Gegner kaum zur Entfaltung kommen ließen. Sollte ein Gegner es dann doch mal geschafft haben sich durchzusetzen, so hatten wir mit Leni einen tollen Torwart, der viele Bälle entschärfte.

Das zweite Spiel gegen die DHG verlief ähnlich wie das Erste. Hier war der Endstand 30 zu 7 Punkten (22 zu 5 Tore). Die Tore wurden diesmal von Acht Spielerinnen erzielt. Hannah (2), Ida (2), Fiene (3), Miley (6), Kim (1), Lina (1), Linnea (1) und Karla (6). Mia spielte das erste Mal mit und integrierte sich gleich voll in die Mannschaft. Leni zeigte wieder einmal, dass sie keine Angst vor dem Ball hat und hielt fast alles, was auf ihr Tor geworfen wurde.

Es folgte das Spiel gegen die HSG 404. Nach einem ausgeglichenen Verlauf der ersten Hälfte (6 zu 5 für uns) hatten die Spielerinnen in der zweiten Hälfte kaum noch Gelegenheit bis vorn unser Tor zu kommen. Grund dafür war die mannschaftliche Geschlossenheit beim Kampf um den Ball. Auch wenn mal eine Spielerin ihren Gegner ziehen lassen musste, so kam immer wieder eine Mitspielerin und half aus. Am Ende gewannen wir das Spiel mit  29 zu 15 Punkten (22 zu 10 Toren). Hier trugen sich sieben Spielerinnen in die Torschützenliste ein. Hahhah (1), Fiene (1), Miley (9), Lina (1), Linnea (1), Lea (1) und Karla (7).

Mit der Spielgemeinschaft Tills Löwen erwartete uns ein Gegner auf Augenhöhe. Wir wussten, dass nur die Mannschaft mit dem größerem Willen am Ende vorne sein wird. So war das Spiel auch von Anfang an ausgeglichen und es konnte sich keine Mannschaft absetzen. Mit einem 6 zu 6 ging es in die Halbzeit. Die zweite Halbzeit war durch sehr gute Abwehrarbeit geprägt. Das eine oder andere Mal schafften wir es Spielerinnen so frei zu spielen, dass sie alleine vor dem Tor der Löwen auftauchten, aber das Wurfglück verließ die Spielerinnen dann. Auch die Löwen erspielten sich 100%ige, aber Leni brachte sie mit ihren Paraden schier zur Verzweiflung. Selbst die sehr guten Leistungen von Miley und Karla reichten am Ende nicht aus, um nach Punkten zu gewinnen. Miley war mit 9 Treffern die erfolgreichste Werferin und traf sogar dreimal aus dem Rückraum. Karla steuerte 6 Treffer bei, Lina und Linnea jeweils einen. Am Ende stand es 17 zu 14 nach Toren für uns, aber da die Löwen 8 erfolgreiche Torschützinnen, und wir nur 4, hatten, endete das Spiel mit 22 zu 21 Punkten für die Löwen. Nach Spielschluss waren viele Trostumarmungen der Eltern nötig.

Trainer Michael