Der Vorstand der SG Glinde-Reinbek hat heute beschlossen,
den Spielbetrieb 2020/2021 bis auf weiteres auszusetzen.

Auf Grundlage der aktuellen Corona-Entwicklung halten wir es für unverantwortlich Mannschaften
in jeglicher Form am Spielbetrieb teilnehmen zu lassen. Handball ist bekannter weise ein Kontaktsport.
Es ist während eines Spieles nicht möglich sicherzustellen, das keinerlei Übertragung von
Coronaviren erfolgt, da die Spieler nicht wie in den Bundesligen regelmäßig im Vorwege getestet werden.
Ein Verweis auf die Eigenverantwortung jedes einzelnen Spielers oder Elternteils eines Spielers
halten wir nicht für ausreichend, da durch eine etwaige Verbreitung des Virus, auch Dritte wie Eltern,

Großeltern, Verwandte, Freunde etc.. geschädigt werden würden. Auf Grundlage der aktuellen Fallzahlen,
ist vielmehr davon auszugehen, dass ein Handballspiel durch ggfs. unbewusstes übertragen des Erregers,
zu einem sogenannten Speader-Event ausartet. Ein weiterer unkontrollierbarer Ausbreitungsherd
wäre  hierbei vorprogrammiert. Es gilt auch zu Berücksichtigen, dass vermehrt Spieler sowie Mannschaften aus
sogenannten Risikogebieten kommen und somit das Ansteckungsrisiko unkalkulierbar erhöht.
Im Rahmen der allgemeinen aber auch sozialen Verantwortung als Verein können wir hierfür aktuell
die Verantwortung nicht übernehmen.

Im Weiteren haben wir als Verein auch eine soziale Verantwortung gegenüber der Gesellschaft zu erfüllen.
Aktuell werden Arbeitnehmer wieder vermehrt in „Homeoffice“ geschickt, es wird erneut über
Schulschließungen gesprochen, Versammlungen und Familienfeiern sollen im „kleinsten Rahmen“ erfolgen.
Beinahe täglich werden neue Coronaverordnungen erlassen. Hier wäre es sowohl ein sehr kontroverses
als auch ignorantes Verhalten einen Handballspielbetrieb fortzusetzen,
welcher in keinster Form die aktuelle Lage berücksichtigt.